Ausbildung zum Technischen Produktdesigner Alle Infos zur Ausbildung und der einfachste Weg zu deinem Traumjob

Das Wichtigste vorab!

  • Dieser Ausbildungsberuf war früher der technische Zeichner
  • Fachabitur ist wünschenswert
  • Die Ausbildungsdauer ist 3,5 Jahre, kann aber verkürzt werden
  • Deine Lieblingsfächer sind u.a. Mathe
  • Dein Verdienst liegt zwischen 973 € - 1062 € im Monat
  • Du kannst dich in diesen Beruf gut weiterbilden
  • Du hast sehr gute Übernahmemöglichkeiten nach deiner Ausbildung

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Fachhochschulreife

wochentags

3,5 Jahre

Was macht ein Technische/r Produktdesigner/in?

Vielleicht kennst du diesen Beruf noch unter der Bezeichnung Technischer Zeichner. Diese Ausbildungsberufsbezeichnung gibt es so nicht mehr. Der technische Produktdesigner wird in 2 Fachrichtungen ausgebildet: 

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Fachrichtung Produktgestaltung und –konstruktion

Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner dauert jedoch ein halbes Jahr länger als gewöhnlich. Die Ausbildungsdauer ist auf 3,5 Jahre ausgelegt.

In deiner Ausbildung zum technischen Produktdesigner bist du für die Gestaltung von technischen Produkten zuständig. Du bist dafür verantwortlich, dass technische Geräte ein schönes Aussehen bzw Design erhalten und auch funktionieren. 

In der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion konzipierst du in 3D-Modellen bestimmte Bauteile, Baugruppen und/oder Fertigungszeichnungen für Maschinen und Anlagen oder Fahrzeuge. Hier spielt die Steuerungs- und Elektrotechnik eine große Rolle, denn dies musst du im Konstruktionsprozess mit berücksichtigen. 

In der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion entwickelst und konzipierst du Datenmodelle und Produkte, die mithilfe von 3D-Programmen am Computer erstellt werden. Du wählst selbstverständlich unter Berücksichtigung der Kosten, Gestaltung sowie den technischen Möglichkeiten bestimmte Werkstoffe, Normen und Techniken zur Montage aus. Es entstehen Entwürfe, die du auf unterschiedliche Art und Weise aufbereiten kannst um z.B. als Schnittbilder zu benutzen, um sie für unterschiedliche Absichten zu  nutzen

Es ist wichtig, dass du ein Mathematisches Verständnis hast, da du Winkel, Flächen und Volumen berechnen musst. Das lernst du aber auch alles noch in der Berufsschule. Du lernst aber auch wichtige Softwareprogramme kennen und wie man diese bedient.

Der Beruf des technischen Produktdesigners gibt es bereits seit vielen Jahren und ist nicht mit dem früheren technischen Zeichner zu vergleichen, denn in der Regel werden Zeichnungen heutzutage nicht mehr handschriftlich angefertigt. Mittlerweile kommen Computerinteressierte sehr auf ihre Kosten, dass du sehr viel mit CAD-Programmen arbeiten wirst. Du wirst sehr viel mit Ingenieuren und anderen Produktdesigner zusammenarbeiten und wirst sie stark unterstützen. Während deiner Ausbildung wirst du auf viele Programme spezialisiert, um 3D-Datensätze für Bauteile und Baugruppen zu erstellen und zu modifizieren.

Als Technischer Produktdesigner kannst du deine Ideen so grafisch umsetzten, dass du sie dir später in einem 3D-Format ansehen kannst. Du kannst dich als technischer Produktdesigner total austoben, du kannst alle technischen Geräte erstellen, die du dir nur vorstellen kannst. Du solltest also auch ein kreativer Typ sein. Der Beruf des Technischen Produktdesigners ist ein Beruf mit Zukunft. 

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Welche Voraussetzungen musst du mitbringen für eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner?

Bevor wir uns die Voraussetzungen ansehen, solltest du diese Fragen mit ja beantworten können:

  • Hast du oft neue Ideen?
  • Du arbeitest gerne mit Zahlen?
  • Du hast schon immer gerne und gut gezeichnet?

Wenn du diese Fragen schon einmal mit ja beantworten konntest, dann solltest du dich mit dem Beruf des technischen Produktdesigners weiter beschäftigen. 

Theoretisch kannst du diese Ausbildung mit jedem Schulabschluss beginnen, sogar auch ohne Abschluss. Jedoch haben 50% der jetzigen Azubis ein Abitur oder Fachabitur. Es gibt auch Unternehmen, die Azubis mit einem Realschulabschluss einstellen. Ohne Abschluss und mit Hauptschulabschluss wird es schon schwerer ein Unternehmen zu finden. Aber nicht immer zählt der Abschluss, sondern deine Fähigkeiten und Stärken. Du solltest, um eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner zu beginnen, ein kreativer Typ sein. Zusätzlich bringst du gestalterische Fähigkeiten und eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise mit. Zusätzlich solltest du noch mit einer hohen Eigeninitiative punkten.

Besonders gute Chance eine Ausbildungsstelle zu bekommen hast du, wenn du gute Noten in Mathematik hast. Du musst später viele Berechnungen durchführen und brauchst dafür z.B. Volumenberechnung. Mit guten Physik-Noten kannst du auch sehr gut abschneiden. Kannst du diese Noten vorweisen, dann stelle diese aufjedenfall in den Vordergrund.

 

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Wie läuft die Ausbildung zum technischen Produktdesigner ab?

Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner ist eine duale Ausbildung und dauert in der Regel 3,5 Jahre. Dual bedeutet, dass du sowohl Zeit im Betrieb und Zeit in der Berufsschule verbringst. Im Betrieb lernst du alle praktischen Aufgaben, die du als technischen Produktdesigners benötigst. Du übernimmst schnell eigene Aufgaben und in der Berufsschule lernst du alle theoretischen Bereiche kennen. Du musst während deiner Ausbildung deinen Fortschritt in einem Berichtsheft, als Ausbildungsnachweis, dokumentieren. Dein zugehöriger Ausbilder wird dich dabei unterstützen und es regelmäßig überprüfen. 

Der erste Teil deiner Abschlussprüfung steht zum Ende des zweiten Ausbildungsjahrs statt. Diese Prüfung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Oft kannst du nach sehr guten Bestehen deine Ausbildung verkürzen. Spreche dazu mit deiner Personalabteilung. Am Ende deiner Ausbildungszeit, also nach 3,5 Jahren steht der zweite Teil deiner Abschlussprüfung an. Hier stehen dir zwei schriftliche und eine praktische Übung bevor, wenn du diese erfolgreich bestanden hast, dann kannst du dich staatlich anerkannter Technischer Produktdesigner nennen.

In deiner Ausbildung fängst du erstmal mit den Basics an. Du wirst zuerst lernen, wie man einfach Bauteile und Baugruppen mit CAD-Programmen darstellen kann und wie man entsprechende Maße berechnet. Dabei werden dir Tabellenbücher helfen. Du lernst aber auch welche unterschiedlichen Baustoffe und Fertigungsverfahren kennen und kannst diese dann auch mal selbst ausprobieren. Du musst ja auch wissen, wie die Montage dieser Bauteile in Wirklichkeit funktionieren. Die Arbeit mit deinen Modellen wird von Monat zu Monat komplexer und du kannst mit Sicherheit schon bald die Funktionsweise der Produkte am Rechner simulieren und deine Konstruktion entsprechend überprüfen und präsentieren

Wie sieht dein Arbeitsumfeld als technischer Produktdesigner aus?

Dein Arbeitsplatz wird das Büro sein, denn in deiner Ausbildung zum technischen Produktdesigner arbeitest du sehr viel am Schreibtisch. Denn du musst viele Konstruktionsteile am Bildschirm mit deinen CAD-Programmen ausarbeiten. Arbeitest du also gerne konzentriert und du begleitest deine Projekte gerne bis zum Ende, dann wird es dir gar nicht schwer fallen. 

Eines deiner wichtigsten Werkzeuge ist der Computer, du bist aber trotzdem auch mit vielen Kollegen im Kontakt, denn bis das Endprodukt fertig gestellt ist, braucht man viele Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Abteilungen, daher solltest du auch gerne im Team arbeiten und etwas kommunikativ sein. 

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Was verdienst du in der Ausbildung zum/-r technischen Produktdesigner/-in?

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung (€/Monat)

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hast du als technischer Produktdesigner?

Nach deiner erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner kannst du dich selbstverständlich in vielen Bereichen weiterbilden. In der Regel arbeitest du nach deiner Ausbildung in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen. Um weiterzukommen kannst du z.B. eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker/Gestalter machen. Um überhaupt diese Weiterbildung überhaupt machen zu dürfen, brauchst du mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Zudem musst du in der Fachrichtung gearbeitet haben, in der du auch deinen Techniker machen möchtest Du kannst diese Weiterbildung sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit absolvieren. In Teilzeit brauchst du dann 4 Jahre bis zum Abschluss und in Vollzeit lediglich 2 Jahre.

Nach der Technikerschule und einer erfolgreich beendeten Prüfung kannst du noch im Anschluss eine Weiterbildung zum technischen Betriebswirt machen. Diese ist in eine Vollzeit-Weiterbildung bereits nach 6 Monaten abgeschlossen und in Teilzeit brauchst du ca. 1 Jahr.

Du möchtest lieber studieren gehen? Dann musst du dir nur die Frage, welchen Schulabschluss du hast. Mit einem Fachabitur könntest du an eine Fachhochschule gehen und z.B. Konstruktionstechnik oder Maschinenbau studieren. Hast du kein Fachabitur, dann kannst du dich trotzdem mit einer Weiterbildung qualifizieren und kannst später noch an einer Fachhochschule studieren. Dafür benötigst du die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker. 

Hast du ein Abitur in der Tasche? Dann kannst du auch an eine Universität gehen, um dort ein Studium zu beginnen. Vielleicht ist ja auch eine Promotion für dich interessant und du kannst dich danach Herr oder Frau Doktor nennen.

Wie du siehst gibt es viele Möglichkeiten dich weiterzubilden. Informiere dich einfach bei den Weiterbildungsinstituten in deiner Region.

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