Ausbildung zum/-r Elektroniker/-in Alle Infos zur Ausbildung und der einfachste Weg zu deinem Traumjob

Das Wichtigste vorab!

  • Es gibt mehrere Fachrichtungen für die du dich entscheiden kannst
  • Du solltest Interesse für Technik mitbringen
  • Außerdem solltest du eine präzise Arbeitsweise und hohe Konzentrationsfähigkeit mitbringen
  • Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre
  • Ein Hauptschulabschluss wäre (mind.) wünschenswert
  • Du verdienst zwischen 652 € und 836 € pro Monat
  • Es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten

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Hauptschulabschluss

werkstags

3,5 Jahre

Was machst du in der Ausbildung zum/-r Elektriker/-in

Es gibt nicht nur den einen Elektroniker oder die eine Elektronikerin, der/die für alles zuständig ist, sondern der Beruf fächert sich in verschiedene Bereiche auf. Ausbildungssuchende müssen dies gleich zu Beginn wissen, denn auch die Lehre zum/r Elektroniker/in ist darauf ausgerichtet, sie für einen bestimmten Bereich fit zu machen. Du kannst bei einer Ausbildung zum Elektroniker und acht Schwerpunkten wählen:

  • Geräte und Systeme
  • Automationstechnik
  • Betriebstechnik
  • Energie- und Gebäudetechnik
  • Gebäude- und Infrastruktursysteme
  • Informations- und Systemtechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Maschinen- und Antriebstechnik

Mach dir direkt am Anfang deines Berufswunschs Gedanken, welcher Schwerpunkt dich interessiert. Denn du musst meist am Anfang deiner Ausbildung deinen Schwerpunkt festlegen. 

Hier erfährst du nun alle allgemeinen Themen, die du zum Beruf Elektriker wissen solltest.

„Achtung! Lebensgefahr! In eine Steckdose darf nur ein Elektroniker fassen!“. Nach deiner Ausbildung zum Elektroniker darfst du selbstverständlich nicht nur mit Steckdosen arbeiten, sondern hast viel mehre Aufgaben, die diesen Job so interessant machen. Wichtig ist, dass du dir die Fragen stellen solltest: „Welcher Elektroniker willst du werden?“ Möchtest du lieber verantwortlich dafür sein, dass große Apparaturen so laufen wie sie sollen, oder Industrieanlagen instand halten, oder große Gebäuden mit Strom versorgen? Oder vielleicht doch lieber mit großen Fluggeräten arbeiten? Der Beruf des Elektronikers bietet dir viele Möglichkeiten und Perspektiven.

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Wissenswertes über den Ausbildungsberuf zum/-r Elektriker/-in

Wir gehen hier kurz auf die einzelnen Schwerpunkte des Elektrikers ein, damit du dir eine bessere Vorstellung der einzelnen Schwerpunkte machen kannst. Die Ausbildung zum Elektroniker ist so strukturiert, dass du dich direkt am Anfang deiner Ausbildung für einen Schwerpunkt entscheiden musst. Da deine Ausbildung dann auf diesen Schwerpunkt ausgerichtet wird. Es gibt acht Schwerpunkte, die du wählen kannst, ein paar sind im industriellen und andere wiederrum sind im Handwerk. Alle diese Ausbildungen dauern 3,5 Jahre. In dem ersten Ausbildungsjahr sind alle Lerninhalte gleich, erst ab dem zweiten Ausbildungsjahr beginnt deine Spezialisierung auf dienen Schwerpunkt.

Elektroniker/-in für Geräte und Systeme:

Dieser Schwerpunkt spezialisiert sich auf einen bestimmten Gerätetyp. Bei dem Elektroniker für Geräte und System bist du zum z.B. auf Kontrollsysteme, Feingeräte oder auch medizinische Geräte spezialisiert. 

Du hast ein gutes technisches Verständnis und die neusten Medientechnologien sind dir nicht fremd? Zudem bist du nicht schlecht in Mathe? Sondern gut! Kannst du dazu noch gut organisieren und planen und hast ein räumliches Vorstellungsvermögen, dann ist dieser Schwerpunkt genau richtig für dich. Bei diesem Schwerpunkt steht der Service im Mittelpunkt! Daher solltest du eine gute Ausdrucksweise und Freundlichkeit mitbringen.

Elektroniker/-in für Automationstechnik:

Diese Ausbildung kannst du sowohl nach der Industrie- als auch nach der Handwerksverordnung beginnen, sodass beide Bereiche für dich interessant sein können. Du spezialisierst dich hier auf das Warten und Einstellen von Automaten und Industrieanlagen. 

Bei diesem Schwerpunkt ist es wichtig, dass du gut analysieren kannst und dabei noch kreativ und technisch schnell Denken kannst. Es fasziniert dich, wenn alles reibungslos läuft? Und du hilfst gerne bei technischen Problemen? Du testest gerne neue Abläufe und kannst dich in Systeme gut hineindenken? Dann los! Vielleicht ist das genau dein Schwerpunkt. In dieser Ausbildung lernst du alles vom Programmieren, Prüfen bis hin zu  Anlagen fertigen!

Elektroniker/-in für Betriebstechnik:

Du bist für jegliche Elektronikarbeit zuständig, du installierst elektrische Bauteile in den unterschiedlichsten Bereichen, wie beispielsweise elektrische Energieversorgung oder industrielle Betriebsanlagen

Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik:

Dieser Schwerpunkt ist am bekanntesten. Du bist dafür zuständig, dass die Stromversorgung eines Hauses eingerichtet wird. Du wartest aber auch die Stromverteilung und bist für die anfallenden Reparaturarbeiten zuständig. Bei dieser Ausbildung bist du sehr an der Verordnung der Handwerkskammer angeschlossen.

Bei dieser Fachrichtung sind die Schulfächer Mathe und Physik wichtig sowie Werken und Technik. Zudem solltest du ein technisches Verständnis mitbringen und umsichtig arbeiten. Wenn du dann noch gerne unterwegs bist und mit Kunden gut umgehen kannst, dann bist du für diese Fachrichtung genau richtig.

Elektroniker/-in für Gebäude- und Infrastruktursysteme:

Dieser Schwerpunkt ist der Industrie zugeordnet, sodass dieser Beruf der Industrie-und Handelskammer zugeordnet ist. Bei dieser Fachrichtung bist du hauptsächlich mit der Beobachtung und der Reparation von Versorgungssystemen und Sicherheitsanlagen.

Elektroniker/-in für Informations- und Systemtechnik:

Interessiert dich nicht nur für die Elektronik sondern auch für die IT? Dann ist diese Fachrichtung genau richtig für dich. 

Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik:

Als Elektroniker/-in für Informations- und Systemtechnik bist du für die Wartung und Einrichtung von Telefonanlagen zuständig. Meistens abreitest du dann in größeren Firmen, die eine große IT im Hause hat. 

Zu deinen Stärken gehörten Informatik, Mathe und Physik? Dann kann dieser Schwerpunkt auch für dich interessant sein. Wenn du dich für die moderne Kommunikation interessiert und dich jetzt schon ein halber IT-Profi bist und dich darüber hinaus auch noch für Sicherheitstechnik interessierst? Dann solltest du dich mit diesem Schwerpunkt einmal genauer befassen.

Du wirst hier viel unterwegs sein und mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben. DU bist ein Kommunikationsexperte und das nicht nur in technischen Fragen.

Elektroniker/-in für Maschinen- und Antriebstechnik:

Bei diesem Schwerpunkt lernst du in deiner Ausbildung komplexe Maschinen herzustellen. Du wirst dich nach deiner Ausbildung vor allem mit elektrischen Maschinen zur Stromerzeugung oder-umwandlung auskennen

Du bist also fasziniert von der neusten Technik und von automatisierten Abläufen und Maschinen? Dich interessiert es, wie man Maschinen und Geräte zusammenbaut und wie sie funktionieren? Aber auch Elektromotoren findest du spannend? Dann solltest du dich für diesen Schwerpunkt genauer informieren. 

Wie du siehst gibt es viele Richtungen für die du dich entscheiden kannst. Je nach Arbeitgeber wirst du danach als Elektroniker beim Kunden eingesetzt oder du arbeitest direkt im Unternehmen und sorgst dafür, dass der Strom immer läuft

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Welche Voraussetzungen brauchst du?

Du solltest mindesten einen guten Hauptschulabschluss mitbringen. Mit einem Realschulabschluss hast du oft bessere Chancen. Es ist aber immer wichtig, dass du von deiner Persönlichkeit überzeugst. Der Schulabschluss ist nicht immer am wichtigste. Bringst du dazu ein technisches Verständnis und ein handwerkliches Geschickt mit dann hast du gute Chancen. Sind deine Noten in Mathe und Physik auch noch gut, dann hast du den Job schon fast in der Tasche. Ein abstraktes Denken rundet dein Profil noch ab!

Außerdem eine präzise Arbeitsweise und hohe Konzentrationsfähigkeit. Wenn du das besitzt dann steht deinem Weg in diesen Beruf nichts im Wege. Dreieinhalb Jahre dauert die Lehre zum fertigen Elektroniker bzw. Elektronikerin.

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Was lernst du in der Ausbildung zum/-r Elektriker/-in?

Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung, d.h. du bist sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Du wirst in beiden Bereichen für die Arbeit als Fachkraft fit gemacht. Im ersten und zweiten Lehrjahr wird dir beigebracht, wie Schaltkreise funktionieren und wie du diese erstellst. Du lernst wie du Kabel unterscheidest und diese entsprechend verlegst und installierst. Nach den ersten beiden Lehrjahren legst du eine Zwischenprüfung ab.

Im letzten Ausbildungsjahr, also im dritten, spezialisierst du dich auf deinen gewählten Schwerpunkt. Nach weiteren 1,5 Jahren legst du dann deine Gesellenprüfung ab. 

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Was verdienst in der Ausbildung zum/-r Elektroniker/-in

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung (€/Monat)

Arbeitsbedingungen in deiner Ausbildung zum/-r Elektriker/-in

In deiner Ausbildung zum/-r Elektriker/-in musst du sehr flexibel sein. Denn je nach Größe deines Ausbildungsbetriebs oder Größe des Kundenauftrags können deine Einsatzorte sehr unterschiedlich sein. Ein Arbeitstag könnte für dich wie folgt aussehen: Morgens bist du mit deinen Kollegen in einer Besprechung im Büro, im weiteren Tagesablauf montierst du schon einen Verteiler in der Werkstatt und am Nachmittag bringst du diesen bereits an die Baustelle und installierst diese. Du kannst sowohl an Baustellen, in Bürogebäuden oder bei Industrie- oder Gleisanlagen eingesetzt sein.

Sicherheit ist gerade in diesem Beruf auch ein sehr wichtiges Thema. Du solltest nicht planlos arbeiten und immer auf deine Sicherheit achten, denn du arbeitest mit Strom. Egal wo du eingesetzt bist, ob in Schächten, in Höhen oder „nur“ beim Verlegen von Kabeln trägst du immer Sicherheitskleidung. Dazu zählen Handschuhe, Sicherheitsschuhe und ein Schutzhelm.

Du solltest dich zudem informieren, ob dein Ausbildungsbetrieb auch einen Bereitschaftsdienst für seine Kunden anbietet, denn dann könntest du dich auf Schichtdienst einstellen. 

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Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hast du?

Du hast nach deiner Ausbildung viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Gerade in Handwerksberufen kannst du dich sehr schnell und gut weiterentwickeln und die Karriereleiter hoch klettern. Du kannst viele Weiterbildungsprogramme wie Qualitätsmanagement, Montage oder Computertechnik belegen. Du möchtest gerne Führungsverantwortung übernehmen? Dann mach doch eine Weiterbildung als Ausbilder! Danach bist du verantwortlich dafür, dass du die zukünftigen Azubis anlernst und ausbildest. Du kannst aber auch deinen Techniker machen oder du legst sogar eine Meisterprüfung ab und kannst direkt Führungsaufgaben übernehmen oder dein eigenes Unternehmen gründen. Es gibt viele Möglichkeiten weiterzukommen. Spreche am besten mit deinem Vorgesetzten, welche Möglichkeiten es für dich gibt.

Du kannst natürlich auch nach deine Ausbildung, wenn deine schulischen Voraussetzungen stimmen, auch ein Studium z.B. im Ingenieurwesen absolvieren

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