Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in Alle Infos zur Ausbildung und der einfachste Weg zu deinem Traumjob

Das Wichtigste vorab!

  • Ein mittlerer Bildungsabschluss ist wünschenswert
  • Die Ausbildungsdauer ist 3,5 Jahre, kann aber verkürzt werden
  • Gute Mathekenntnisse sind von Vorteil
  • Dein Verdienst liegt zwischen 914 € - 1137 € im Monat
  • Du kannst dich in diesen Beruf gut weiterbilden
  • Du hast gute Übernahmemöglichkeiten nach deiner Ausbildung

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Realschulabschluss

wochentags

3,5 Jahre

Was machst du in der Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in

 

Chemie war in der Schule schon immer eins deiner Lieblingsfächer? Dann solltest du dir den Beruf des Chemielaboranten (m/w) einmal genauer anschauen. Bei diesem Beruf musst du sogar Spaß an der Chemie haben und jeden Tag neu experimentierfreudig sein.

Tätigkeiten in der Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in

Deine Tätigkeiten als Chemielaborant/-in sind unterschiedlich. Nicht jeden Tag wirst du mit chemischen Experimenten zu tun haben. Falls du noch die Eigenschaften Geschicklichkeit und gutes Reaktionsvermögen mitbringst, dann bist du gut geeignet für diesen Beruf. Du folgende Tätigkeiten in diesem Beruf haben:

Analytisches Arbeiten

Einer deiner Aufgaben ist das Prüfen einzelner Bestandteilen von Substanzen, dies wird hauptsächlich in der Abteilung Produktions- und Qualitätskontrolle vorgenommen. Du könntest z.B. Proben, mithilfe eines Autosamplers, aus Gewässern ziehen und das Wasser auf seinen Stickstoff- oder Nitritgehalt prüfen. Ein Autosampler ist ein Gerät, welches dich bei deiner Arbeit mit den Proben unterstützt. Mit diesem Gerät kannst du prüfen, ob die Konzentration des Nitrin- oder Stickstoffgehalts dem Normwert entspricht oder nicht. 

Falls du in der Kosmetikindustrie arbeiten möchtest, dann ist eine deiner Aufgaben zu prüfen, ob evtl. ein Make-Up schädlich oder unverträglich für die Haut ist. Mit den unterschiedlichsten Untersuchungen, stellt du fest, ob gesetzliche Richtwerte für bestimmte Inhaltsstoffe eingehalten wurden sind.

Präparatives Arbeiten

In diesem Tätigkeitsbereich bist du mit in der Forschung tätig und arbeitest an der Herstellung von neuen Substanzen. Du stellst mit bestimmten Verfahren Substanzen her und protokollierst diese Versuchsabläufe. Da du sehr viel mit Dämpfen oder säurehaltigen Flüssigkeiten arbeitest, benötigst du Schutzkleidung. Daher steht hier der Schutz des menschlichen Körpers und Sauberkeit im Vordergrund. Zu deiner Schutzkleidung gehört u.a. Schutzbrille, Handschuhe, Kittel und Mundschutz. Nicht nur deine Sauberkeit, sondern auch die Sauberkeit der einzelnen Arbeitsmaterialien ist sehr wichtig. Verdreckung kann dazu führen, dass deine Tests fehlerhaft sind und zu einem falschen Ergebnis führen.

Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in oder doch lieber ein Studium? 

 

Ein Run auf die Hochschule wird nicht weniger. Die meisten erhoffen sich nach dem Studium bessere Karrieremöglichkeiten und ein entsprechendes höheres Einkommen. ABER: Viele unterschätzen den Vorsprung, die ausgebildete Fachkräfte haben, da sie bereits praktische Erfahrungen in der Ausbildung gemacht haben. Zu unterschätzen ist auch nicht, dass Gehalt welches ich in den Jahren bereits verdienen, welches ich bei einem Studium nicht habe (evtl. sogar noch Aufnahme von BaföG). Zudem haben Studien gezeigt, dass ausgebildete Fachkräfte mit einer Weiterbildung besser vor einer Arbeitslosigkeit geschützt sind, als Akademiker. Der Prozentsatz der Arbeitslosigkeit bei qualifizierten Fachkräften liegt bei 2,0% und bei Akademikern bei 2,6%. Ein kleines Fazit: Du hast mit einer Ausbildung eine bessere Chance eine unbefristete Anstellung zu finden, als ein Akademiker. Daher die Empfehlung: Mach erst eine Ausbildung. Falls du dann für dich merkst, dass du doch noch gerne studieren gehen möchtest, dann kannst du das auch noch während des Berufs machen. Mehr dazu im Thema Weiterbildung.

Arbeitsbedingungen in der Ausbildung

Arbeitszeiten

Bei einer Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in erwarten dich unterschiedliche Arbeitszeiten. Es gibt Unternehmen, in denen du ganz „normal“ werktags tagsüber arbeiten kommen musst. Du hast evtl. sogar das Glück, dass es Gleitzeiten gibt, d.h. du  musst deine vereinbarte Arbeitszeit in der Woche schon im Labor sein, aber du kannst selbst bestimmen wann du diese Zeit im Labor verbringst und arbeitest. Es gibt aber auch Unternehmen die Schichtdienste haben, dann kann es vorkommen, dass du entweder in Früh-, Spät-, oder Nachtschichten arbeiten musst. Hierbei sind aber noch die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und einzuhalten. Daher solltest du dir bei der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb die Frage stellen, wann du gerne arbeiten möchtest und dich bei entsprechenden Unternehmen bewerben, die diese Arbeitszeiten anbieten. Falls du dich weiter zu den gesetzlichen Arbeitszeiten informieren möchtest, dann klicke Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Ausbildungsdauer

Die Dauer deiner Ausbildung zum Chemielaborant/-in beträgt grundsätzlich 3,5 Jahren und ist dual ausgerichtet. Dual bedeutet, dass du sowohl in der Berufsschule deine theoretischen Kenntnisse als auch im Betrieb deine praktischen Kenntnisse erlernst.

verkürzte Ausbildungsdauer

Du kannst deine Ausbildung zum Chemielaboranten auf bis zu 2,5 Jahre verkürzen, dazu benötigst du eine gewisse Vorbildung und exzellente Noten. Des Weiteren muss eine Einwilligung von deinem Ausbildungsbetrieb und der zuständigen IHK vorliegen. Sobald du deine Ausbildung verkürzen willst, dann spreche mit deinem Vorgesetzten über das Thema.

Unterschied zwischen Chemielaborant und CTA 

Einer der größten Unterschiede ist, dass der Chemisch-technische-Assistent (kurz CTA) eine reine schulische Ausbildung darstellt, d.h. du brauchst keinen Betrieb in dem du deine praktischen Erfahrungen sammeln kannst. Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch, dass du in dieser Zeit keine Ausbildungsvergütung erhältst. Während du bei einer Ausbildung zum Chemielaboranten eine Ausbildungsgehalt von deinem Ausbildungsbetrieb bekommst. 

Inhaltlich unterscheiden sich die beiden Ausbildungsberufe nicht so sehr. Beim CTA wird etwas mehr Wert auf instrumentelle Analytik gelegt.

Unterschied zwischen Chemielaborant und Chemikant

Diese beiden Ausbildungsberufe sind sehr unterschiedlich. Während der Chemikant Maschinen steuert und überwacht, arbeitet der Chemielaborant im Labor. Die Hauptaufgabe des Chemikants sind an- und abfahren von Anlagen im Kontrollraum, Produktionsvorgänge zu Protokoll geben und diese Steuern, Stoffkonstanten berechnen, Auswertung von Analysen und diese anwenden, Wartung von Produktionseinrichtungen und Umweltschutzbestimmungen einhalten.

Und die Hauptaufgaben des Chemielaborants sind u.a. Vorbereitungen von Versuchsabläufen und diese ausführen, Ergebnisse zu Protokoll geben, auswerten und mit Analysegeräten auswerten, Präparate herstellen (sowohl organische als auch anorganische), an neuen chemischen Substanzen arbeiten.

Wie du siehst sind dies sehr unterschiedliche Ausbildungsberufe und solltest dich bei deiner Bewerbung oder bei deinem Bewerbungsgespräch nicht vertun und genau den Unterschied kennen.

Teilzeit

Grundsätzlich wäre eine Ausbildung zum Chemielaboranten in Teilzeitform (25 – 30 Wochenstunden) möglich. Die Teilzeit Ausbildung ermöglicht es dir die Vereinbarkeit von Familie und Berufsausbildung zu gewährleisten. Wenn du eigene Kinder betreuen, Angehörige pflegen musst und deshalb noch keine Berufsausbildung anfangen konntest oder deine Ausbildung abbrechen musstest, dann ist die Möglichkeit einer Ausbildung in Teilzeit eine sehr gute Lösung. Die Zeit in der Berufsschule kann jedoch nicht verkürzt werden, diese muss eingehalten werden. Falls für dich also eine Ausbildung zum Chemielaboranten in Teilzeit in Frage kommt, dann schau nach entsprechenden Ausschreibungen oder frag direkt bei interessanten Ausbildungsbetrieben nach.

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Welche Voraussetzungen brauchst du?

Welchen Schulabschluss brauchst du für eine Ausbildung zum Chemielaboranten?

Rein theoretisch brauchst du keinen Schulabschluss, um eine Ausbildung zum Chemielaboranten zu beginnen. Jedoch wird es für dich schwer, dich gegenüber vielen Bewerbern mit einem Abschluss durch zu setzten. In der Regel haben Ausbildungssuchende mit einem Realschulabschluss oder besser gute Chancen eine Ausbildung zu erhalten. Je besser dein Schulabschluss, umso mehr Chancen hast du gegenüber allen anderen. Falls du keinen hohen Schulabschluss haben solltest, dann punkte mit praktischer Erfahrung. Mache viele Praktika in deiner Freizeit, umso für die suchenden Unternehmen interessant zu werden. Initiative wird immer gern von Unternehmen gesehen. Wichtig sind immer dein Interesse, deine Initiative und dein Engagement an dem Unternehmen und dem Ausbildungsberuf des Chemielaborants! Sind alle sehr ausgeprägt, dann wirst du mit Sicherheit einen Ausbildungsplatz bekommen.

Welche Stärken solltest du mitbringen?

Für Unternehmen, die diesen Ausbildungsberuf ausbilden sind gute Mathekenntnisse von Vorteil. Zusätzlich achten die meisten Unternehmen auch auf gute Englisch- und Deutschkenntnisse. Gute Schulnoten sind nicht immer alles! Als Chemielaborant sind Stärken wie Sorgfalt & Genauigkeit, analytische Fähigkeiten und Lernbereitschaft viel viel wichtiger. Kannst du diese Stärken bei dir erkennen? Deine Schulnoten sind jetzt nicht 1A? Dann solltest du dich trotzdem bewerben, da gerade deine persönlichen Stärken im täglichen Arbeiten sehr viel wichtiger sind!

 

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Was lernst du in der Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in?

 schulische Lerninhalte bzw. Fächer

In der Schule stehen die naturwissenschaftlichen Fächer wie Chemie, Physik und Biologie an oberster Stelle. Aber auch Englisch steht mit auf dem Programm, da du in deiner Ausbildung mit vielen Englischen Bedienungsanleitungen für technische Geräte und Fachtexten arbeiten musst, die oft im englischen sind. Im Fach Mathematik lernst du einige Berechnungen, die du benötigst um Stoffkonzentrationen und viele andere Werte zu berechnen. In deinem ersten Ausbildungsjahr lernst du hauptsächlich die Herstellung und Trennung von verschiedenen Stoffgemischen. 

Im zweiten Lehrjahr lernst du die Unterschiede zwischen organischen und anorganischen Stoffen und lernst wie man Verbindungen zu beiden Stoffen herstellt. Im dritten und vierten Ausbildungsjahr wird ein großer Fokus auf die biologischen Inhalte gelegt. Du lernst wie man Zellen und Mikroorgansimen unter dem Mikroskop identifiziert. Ein weiteres spannendes Thema wird der Bereich Viren sein. Du analysierst die verschieden Infektionskrankheiten

Die ersten 1,5 Jahre deiner Ausbildung zum Chemielaboranten hast du bestimmte Pflichtqualifikationen zu durchlaufen, wie z.B. Messtechnik, Titration und Neutralisation und Fachrechnen. In den weiteren 2 Jahren kannst du aus unterschiedlichen Wahlqualifikationen wählen:

  • Synthesetechnik
  • Spektroskopische Verfahren
  • Biochemie
  • Beschichtungsstoffe
  • Laborbezogene Informationstechnik
  • Kundenbetreuung
  • Bindemittel

 Möchtest du dich genauer über den Rahmenlehrplan des Chemielaborants informieren, dann schau Öffnet externen Link in neuem Fensterhier: 

Prüfung und Zwischenprüfung

Deine Zwischenprüfung hast du während deines zweiten Ausbildungsjahres. Manche Ausbildungsbetriebe bieten dir eine Verkürzung der Ausbildungszeit an, wenn du besonders gute Leistungen in deiner Zwischenprüfung vorweisen kannst. Spreche vorher mit deinem Ausbildungsleiter. Am Ende deiner Ausbildung folgt dann deine Abschlussprüfung mit zwei praktischen und zwei schriftlichen Prüfungsteilen. Wenn du diese Prüfung erfolgreich bestanden hast, dann kannst du dich staatlich anerkannter Chemielaborant nennen. Die Ausbildung von der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgenommen.

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Was verdienst du in der Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in?

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung (€/Monat)

Zusätzliche Zulagen zu deinem Gehalt

Gerade in der Chemiebranche sind viele Unternehmen einem Tarifvertrag angeschlossen, als Beispiel gibt es die IG BCE. In Tarifverträgen wird das Gehalt, der Urlaub, zusätzliche Leistungen wir Urlaubsgeld und/oder Weihnachtsgeld usw. geregelt. Grundsätzlich gelten immer die gesetzlichen Regelungen. Diese müssen von jedem Betrieb/Unternehmen eingehalten werden. Oft sind jedoch Tarifverträge besser gestellt und werden auch für Personen genutzt, die nicht in einer Gewerkschaft sind. Alle diese Zulagen und Leistungen müssen in deinem Arbeitsvertrag drin stehen. 

Gehalt nach deiner Ausbildung

Dein Gehalt nach deiner Ausbildung zum/zur Chemielaborant/in ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Gehälter unterscheiden sich bereits in demografischen Faktoren. Arbeitest du in den alten Bundesländern, wird dein Gehalt höher ausfallen, als in den neuen Bundesländern. Ein weiterer Faktor kann die Tarifzugehörigkeit sein, da oft eine Staffelung der Betriebszugehörigkeit dein Gehaltsgefüge bestimmt. Dein Gehalt nach deiner Ausbildung liegt im Durchschnitt zwischen 1.700 – 2.850 € brutto/Monat. Jede Weiterbildung bringt dir selbstverständlich später auch mehr Geld ins Portmonee.

 

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Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hast du?

Weiterbildung Fortbildung

Nach deiner abgeschlossenen Ausbildung zum Chemielaborant solltest du dir Fragen stellen, ob du dich weiterentwickeln möchtest und in welchen Bereichen? Denn es steht dir eine Vielzahl an Themenbereichen für eine Weiterbildung zur Verfügung. In diesen Bereichen kannst du dich weiterbilden:

  • Chemische Technik
  • Analytische Chemie
  • Physikalische Messtechnik
  • Umgang mit Gefahrstoffen
  • Qualitätsprüfung

Du kannst z.B. einen Industriemeister/-in Chemie, oder einen staatlich geprüfte/n Techniker/-in, einen technischen Fachwirt, einen Synthesetechniker/-in oder den Ausbilder/-in machen. Viele nützliche Informationen findest du an vielen Hochschulen oder Weiterbildungsinstituten.

Studium

Du kannst selbstverständlich nach deiner Ausbildung zum/zur Chemielaborant/-in auch studieren gehen. Um an einer Fachhochschule zu studieren, brauchst du mindestens Fachabitur. An einer Universität kannst du nur studieren, wenn du dein Abitur gemacht hast. 

Sobald du die Voraussetzungen erfüllst, stehen dir unterschiedliche Studienrichtungen zur Verfügung. Du kannst Studiengänge in der Chemie und im Chemie-Ingenieurwesen machen. Es stehen dir aber auch eine Vielzahl an Bachelorstudiengängen zur Verfügung:

  • Bachelor of Science Angewandte Chemie
  • Bachelor of Science Pharmazeutische Chemie
  • Bachelor of Science Lebensmittelchemie
  • Bachelor of Science Biochemie
  • Bachelor of Science Chemieingenieurwesen
  • Bachelor of Science Life Science

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Deine Übernahmemöglichkeiten und Zukunftschancen

Nach der Ausbildung

Die Übernahmemöglichkeiten nach deiner Ausbildung sind auch von dir abhängig. Kannst du folgende Fragen alle mit Ja beantworten, dann brauchst du dir keine Sorgen machen:

  • Warst du fleißig?
  • Hast du sorgfältig gearbeitet?
  • Hast du gute Noten geschrieben?
  • Warst du eine gute Unterstützung?
  • Hast du dir nichts zu Schulden kommen lassen?
  • Macht dir der Beruf Spaß?

Grundsätzlich kann man sagen, dass deine Übernahmemöglichkeit gut aussieht, falls du aber aus welchen Gründen auch immer trotzdem zu einem anderen Arbeitgeber wechseln möchtest. Dann kannst du dich in folgenden Branchen gut umsehen:

  • In der Herstellung von Düngemitteln
  • In der Herstellung von Seifen, Klebstoffen, Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemitteln sowie von Duftstoffen
  • In der Herstellung von von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln
  • In der Herstellung von von Chemiefasern
  • In der Herstellung von Mineralölverarbeitung
  • In der Pharmaindustrie
  • In der Herstellung von Farben, Lacken, Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten
  • In der Herstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen, Teigwaren, Würzmitteln und Soßen
  • In den Bereichen der Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin
  • In der Herstellung von Papier-, Zellstoffherstellung
  • In der Herstellung von von Kunststoffen

Interview und Erfahrungsbericht mit einem Azubi

Niklas berichtet über seine Ausbildung zum Chemielaboraten:

„Nach meinen 13 Jahren Schule, habe ich mich für eine Aubsildung zum Chemielaboranten entschieden, da ich vorerst keine große Lust mehr auf die Schule und Theorie hatte. Zudem hat mich das 1. Ausbildungsgehalt gelockt und habe mich gefreut, dass ich endlich mein eigenes Geld verdienen konnte.

Was mit besonders an meiner Ausbildung zum Chemielaboranten gefällt, dass ich lernen wie mein theoretisches Wissen über Chemikalien und deren Reaktionen in der Praxis umsetzten kann. Dieser Beruf braucht meine ganze Aufmerksamkeit, da ich mit manchmal mit sehr gefährlichen Stoffen und Substanzen arbeiten. Es ist sehr spannend, dies zu lernen und umzusetzen.

Ein weiterer und wichtiger Arbeitsschwerpunkt in meiner Ausbildung ist die Qualitätskontrolle. Mir wird sehr viel Vertrauen gegeben und ich bin sehr stolz darauf, da meine Arbeit bzw. die Qualitätskontrolle für uns Menschen notwendig und wichtig ist."

interessante Arbeitgeber nach deiner Ausbildung

Es gibt viele interessante Arbeitgeber hier in der Region Münster und dem Münsterland die den Beruf zum/-r Chemielaborant/-in ausbilden z.B. bei BASF, Westfälische Wilhelms Universität (WWU), Fachhochschule Münster oder Remondis. Du findest grundsätzlich den Ausbildungsberuf in der Pharmaindustrie, in der Kosmetikindustrie oder in der Lebensmittelherstellung.

 

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Das erwartet dich bei azubi-me

  • regionale Unternehmen finden dich und kommen auf dich zu
  • keine lästigen Bewerbungen schreiben
  • alles über dein Smartphone möglich
  • kostenloses Ausbildungsportal

Deine Bewerbung zum/-r Chemielaborant/-in

Eine Bewerbung zum/-r Chemielaborant/-in sollte immer ein individuelles Anschreiben, einen Lebenslauf und Zeugnisse enthalten. Wir gehen hier auf die wichtigsten Schritte einmal ein.

Anschreiben

Leitet Herunterladen der Datei einHier findest du ein Musteranschreiben, welches du für eine Bewerbung zum/-r Chemielaborant/-in verwenden kannst. Es ist wichtig, dass du dieses noch individualisierst und auf deine Stärken und deinen Werdegang anpasst.

Ein Bewerbungsanschreiben gehört nicht in deine Bewerbungsmappe, sondern liegt oben auf. Bitte achte auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, diese sollten unbedingt vermieden werden. Um sicher zu gehen, solltest du deine Eltern oder Lehrer einmal drüber lesen lassen.

Lebenslauf

Wenn du alle deine Daten vollständig auf azubi-me gefüllt hast, dann kannst du dir völlig kostenlos einen Lebenslauf durch uns generieren lassen. Achte darauf, dass dein Lebenslauf keine Lücken aufweist. Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse und Ehrenämter gehören mit in den Lebenslauf.

Vorstellungsgespräch

 

Fragen zum Vorstellungsgespräch

Eigentlich ähneln sich die Fragen in einem Vorstellungsgespräch. Sobald du dich mit dem Ausbildungsberuf Chemielaborant beschäftigt hast, du weißt welche Aufgaben auf dich zu kommen, wirst du die meisten Fragen gut beantworten können. Beschäftige dich mit dem Unternehmen, bevor du in das Gespräch gehst. Was stellt das Unternehmen her? In welche Branche gehört das Unternehmen usw? 

Zudem werden auch persönliche Fragen auftauchen, z.B. Warum bist genau du der Richtige für diese Stelle? Was sind deine Stärken? Warum sollte man genau dich einstellen?

Sei immer ein paar Minuten vor dem Gespräch da, damit du nicht in Stress gerätst. Dann läuft alles viel entspannter und startest gut in das Gespräch. 

Dresscode beim Vorstellungsgespräch

Du brauchst nicht im feinsten Zwirn auftauchen, aber ordentliche und saubere Kleidung ist schon angemessen! Achte darauf und es kann nichts schief gehen. Viel Erfolg bei deinem Vorstellungsgespräch.

 

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