Ausbildung zum/-r Bankkaufmann/-frau Alle Infos zur Ausbildung und der einfachste Weg zu deinem Traumjob

Das Wichtigste vorab!

  • Als Bankkaufmann/-frau solltest du gerne mit Zahlen arbeiten. Du musst aber nicht immer eine eins in Mathe haben
  • Du arbeitest viel mit Kunden und berätst diese
  • Du solltest dich gerne schick kleiden
  • Deine Ausbildung dauert 3 Jahre, kann aber verkürzt werden
  • Du solltest mindestens einen Realschulabschluss in der Tasche haben
  • Dein Gehalt liegt zwischen 973 € und 1.093 €/Monat

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Realschulabschluss

werktags

3 Jahre

Was macht ein/e Bankkaufmann/-frau?

Die ganze Welt rund ums Geld – von Krediten über Bausparverträge bis hin zur Altersvorsorge – macht die Welt des Bankkaufmanns bzw. der Bankkauffrau aus. So einseitig wie es klingen mag ist es jedoch nicht, denn jeder Kunde bringt andere Bedürfnisse und finanzielle Voraussetzungen mit. Ob es um die Finanzierung des ersten Autos oder der ersten Wohnung geht, oder um die Pflege der Kundenkonten, du  bist der richtige Ansprechpartner in diesen Fragen.

Der oder die Kundin wünscht sich eine individuelle Beratung in der Bank, welcher der Bankkaufmann bzw. die Bankkauffrau mit Menschenkenntnis, Verständnis und Verkaufstalent nachkommen sollte. Beratung zum Thema Wertpapieren oder Finanzkonzepten gehören zu den vertrauensvollen Aufgaben eines Bankkaufmanns bzw. Bankkaufrau.

Deine Ausbildung dauert zwischen zwei bis drei Jahren, wobei die meisten Banken bereits eine verkürzte Ausbildungsdauer anbieten. Diese Fragen solltest du in deinem Vorstellungsgespräch klären. Nachfolgend findest du wichtige Aufgaben, die du übernehmen wirst:

  • Beratung von Kunden: Die Beratung von Finanzierungskonzepten, Geldanlagen oder allgemeinen Fragen gehörten zum täglichen Arbeiten. Du kannst rund um die Themen: Eröffnung eines Girokontos, Kreditanträgen oder Abhebungen beraten. Dabei ist eine vertrauensvolle Kommunikation mit den Kunden sehr wichtig. In der Beratung ist das oberste Ziel, deinen Kunden zufrieden zu stellen und ihm mit guten Ratschlägen zur Seite zu stehen. Du schaust mit deinem Kunden welche Kontoart für ihn die beste wäre und zeigst ihm wie das Konto genutzt werden kann. Der Zweck sollte erfragt werden, denn es gibt eine Vielzahl von Konten: Girokonto, Tagesgeldkonto, Festgeldkonto, Sparkonto, Depotkonten oder Kreditkartenkonto. Wie du siehst ist ein Kundengespräch unablässig, um dem Kunden das perfekte Produkt anzubieten. Wenn dein Kunde sich für das entsprechende Produkt entschieden hat, übernimmst du die Anlage des Kontos und bietest als weiteren Service das Onlinebanking an.
  • Erstellung von Finanzkonzepten: Bei größeren Investitionen wie z.B. eine Hausfinanzierung oder eine höhere gewinnbringende Geldanlagen ist dein Rat gefragt. Du bist verantwortlich mit deinem Kunden individuelle Finanzkonzepte zu erstellen und somit die besten finanziellen Möglichkeiten mit dem Kunden herauszuarbeiten und diese mit ihm  zu besprechen. Dafür muss kalkuliert und berechnet werden. Ein weiterer wichtiger Baustein sind auch die Firmenkredite. Dazu analysiert du entsprechende Bilanzen, Gewinn-und Verlustrechnungen, Liquiditätsplanungen usw, um über eine entsprechende Kreditwürdigkeit entscheiden zu können. Du entscheidest, ob die Firma einen weiteren Kredit bekommt oder aber auch nicht.
  • Durchführung von Kundenaufträgen: sehr viele Aufträge kann der Kunde mittlerweile online selbst durchführen. Doch es gibt auch noch Kunden, die diesen Service gerne von dir annehmen. So bist du beispielsweise für Aufgaben wir Geldwechseln, Verwaltung und Verwahrung von Geldwerten in Tresoren oder Schließfächern, Verwaltung von Bankkonten, Durchführungen von Überweisungen usw.
  • Allgemeine Tätigkeiten intern: Du kannst auch Bereich durchlaufen, die nicht klassisch mit der Bank zu tun haben wie z.B. die Personalabteilung oder das interne Rechnungswesen. Im Personalbereich bist du für die innerbetrieblichen Abläufe und Steuerung zuständig. Du musst darauf achten, dass genügen Mitarbeiter zu bestimmten Zeiten in der Bank sind, die sich vertrauensvoll um die Kunden kümmern können. Du bist aber auch für die Rekrutierung und die Personalauswahl zuständig, d.h. du gehst direkt auf die Suche nach geeigneten Bewerbern, sichtest Bewerbungen und lädst passende Kandidaten zum Vorstellungsgespräch ein. Beurteilst du den Kandidaten für geeignet nimmst du die Einstellung vor und die entsprechenden administrativen Tätigkeiten. Ein weiterer Schwerpunkt in der Personalabriet wird die Personalentwicklung sein. Mitarbeiter schulen, entwickeln und weiterbilden wird ein wichtiges Aufgabengebiet sein, damit die Mitarbeiter sich wohlfühlen und du sie an deine Bank binden kannst.

Hier deine Aufgaben kurz und knapp zusammengefasst:

  • Beratung von Kunden
  • Kreditwürdigkeit von Kunden prüfen und entsprechend beraten
  • Kundenaufträge entgegennehmen und umsetzen
  • Beratung und Vermittlung von Bausparverträgen, Krediten und Versicherungen
  • Auslandsgeschäfte abwickeln
  • Altersvorsorge
  • Allgemeine Verwaltungstätigkeiten

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Welche Inhalte lernst du in deiner Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau?

Ausbildungsinhalte in der Berufsschule

Das Fach Finanzen wird dich hauptsächlich in der Berufsschule begleiten. Die Berechnung von Kosten und Erlöse steht auf dem Stundenplan. Aber auch Kontoführung, Angebote von Geld- und Vermögensanlagen oder die Verwendung spezieller EDV-Programme. Weitere Fächer in der Berufsschule sind u.a. Steuerlehre, Rechnungswesen und Versicherungswirtschaft aber auch Deutsch, Politik oder Sport können auf deinem Stundenplan stehen. Deine Berufsschule kann entweder im Blockunterricht stattfinden oder an festen Wochentagen. Dies variiert von Schule zu Schule. Nach der Hälfte deiner Ausbildung steht eine Zwischenprüfung an. Oft kannst du nach sehr gut abgeschlossener Zwischenprüfung auch deine Ausbildungsdauer verkürzen. Spreche dazu doch einfach deine Personalabteilung an.

Ausbildungsinhalte im Betrieb

Du lernst innerhalb deiner Ausbildung zum Bankkaufmann verschiedene Abteilungen kennen. Im ersten Ausbildungsjahr findest du dich erstmal in der Finanzwelt zurecht. Du beschäftigst dich mit dem Markt- und den Kundenbedürfnissen, bevor du auf den Kunden zu gehen darfst. Aber recht schnell kannst du den Kundenkontakt lernen du die ersten Tätigkeiten für den Kunden ausführen wie Kontoführung, Zahlungsverkehr anweisen usw. Dir wird aufjedenfall nicht langweilig, denn deine Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Du lernst aber auch die entsprechenden EDV-Systeme kennen, damit du die entsprechenden Transaktionen ausführen kannst. 

Im zweiten Ausbildungsjahr wird dir das Kreditgeschäft bereits anvertraut. Du beschäftigst damit, welche Kredite werden überhaupt von deiner Bank angeboten? Ist dein Kunde überhaupt kreditwürdig? Und unter welchen Voraussetzungen darf dieser Kunden welchen Kredit bekommen? Um deinem Kunden, dann eine gute Finanzierung empfehlen zu können, solltest du dich auch mit dem Thema Steuern auseinandersetzen. Welche Auswirkungen haben die Finanzierungsmöglichkeiten aus Steuersicht. 

Im dritten Ausbildungsjahr kannst du bereits in großen Teilen selbständig arbeiten und wiederholst das gelernte aus den ersten beiden Ausbildungsjahren, um dann am Ende deiner Ausbildung deine Abschlussprüfung zu bestehen.

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Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau?

Du solltest für eine Ausbildung zum Bankkaufmann mindestens einen Realschulabschluss mitbringen. Je besser dein Schulabschluss, umso besser sind deine Chancen als Bankkaufmann eingestellt zu werden. 

Es ist jedoch viel wichtiger, dass du folgende Eigenschaften mitbringst:

  • Kommunikativ: Du hast Lust auf Beratung und freust dich auf Gespräche mit dem Kunden. Du bist redegewandt und kannst auch schwierige Themen mit einfachen Worten erklären. Du hast zudem Freude am Umgang mit Menschen und am Verkauf
  • Zahlenaffin: Du musst kein Mathe-Ass sein, aber Zahlen sollten dir keine Angst machen
  • Analytisches Denken: Du arbeitest strukturiert und kannst dich gut konzertieren.

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Was verdienst in der Ausbildung zum/-r Bankkaufmann/-frau

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung (€/Monat)

Welche Arbeitsbedingungen erwarten dich bei einer Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau?

Arbeitsort

Es kommt immer darauf an in welcher Abteilung du gerade bist. Deine Arbeitsorte sind z.B. am Schalter, in Konferenz- bzw. Beratungsräumen oder im Büro. 

Du kannst dich auch in unterschiedlichen Banken bewerben. Es stehen dir die genossenschaftlichen Kreditinstitute wie z.B. Volks- und Raiffeisenbanken, Öffentlich-rechtliche Banken wie z.B. Sparkassen oder privat Banken zur Auswahl.

Arbeitszeiten

Deine regulären Arbeitsstunden liegen zwischen 37 bis 40 Stunden in der Woche. Deine Arbeitszeiten sind an den Öffnungszeiten der Bank geregelt, wenn du in dieser Zeit am Schalter eingesetzt bist. Bist du eher in der Beratung tätig, dann können viele Kundengespräche auch in den Abendstunden anfallen. In der Ausbildung müssen dir Überstunden ausgezahlt werden oder mit Freizeit abgegolten werden.

Arbeitskleidung

Hier gibt es Unterschiede. Es gibt Banken, die einen entsprechenden Dresscode voraussetzen und sogar Accessoires wie Halstücher, Krawatten oder Anstecknadeln verpflichten und dir zur Verfügung stellen. Bei allen anderen werden Anzug und Kostüm als Arbeitskleidung gern gesehen. Tattoos und Piercings sind auch kein Nogo mehr, sollten aber versteckt werden können.

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Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich als Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau?

Du kannst dich bereits während deiner Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau weiterbilden. Möchtest du dein Wissen in den Bereichen Allfinanz und Steuerrecht vertiefen? Dann könntest du direkt den Finanzassistent/-in absolvieren. Für diese Weiterbildung hast du zusätzlichen Berufsschulunterreicht und legst auch hier eine Prüfung ab, sowohl schriftlich als auch mündlich. So bist du perfekt geschult und kannst nach deiner Ausbildung bereits Aufgaben in der Finanzberatung übernehmen.

Wie wäre es mit einer Zusatzqualifikation zur Fremdsprache für kaufmännische Azubis? Auch hier musst du eine entsprechende Prüfung ablegen, erhältst aber keinen separaten Unterricht. Ziel dieser Weiterbildung ist es, dass du auch Beratungsgespräche in einer Fremdsprache absolvieren kannst. Wenn für dich sogar ein Job im Ausland in Frage kommt, dann solltest du über diese Weiterbildung nachdenken.

Nach deiner Ausbildung kannst du auch deinen Bankfachwirten machen. Diese Weiterbildung dauert in der Regel bis zu 2 Jahre und du kannst dein Wissen entsprechend ausbauen. Nach dieser Weiterbildung könnte noch der Bankbetriebswirt anstehen.

Schon über ein Studium nachgedacht? Wenn du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllst (mind. Fachabitur) kannst du bereits ein Studium an einer Fachhochschule absolvieren und dich im Bereich Finanzen vertiefen. Hast du die Voraussetzung nicht, dann kannst du auch eine Weiterbildung zum Diplom-Bankbetriebswirt machen. Diese Weiterbildung wird hauptsächlich an privaten Hochschulen angeboten oder per Fernstudium.

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